Beim Immobilienkauf in Deutschland fallen Notarkosten oft wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ein Haus für 500.000 Euro? Dann rechne mit mindestens 7.500 Euro an Notarkosten - und das ist nur der Anfang. Viele Käufer wissen nicht, dass ein Großteil dieser Kosten vermeidbar ist. Es geht nicht darum, den Notar zu drücken oder etwas zu umgehen. Es geht darum, den Vertrag richtig zu gestalten. Und das kannst du selbst tun - ohne Rechtsanwalt, ohne teure Berater, ohne unnötige Gebühren.
Wie sich Notarkosten wirklich zusammensetzen
Die Notarkosten bestehen aus drei Teilen: dem Notarhonorar, der Mehrwertsteuer und den Grundbuchgebühren. Alles ist gesetzlich festgelegt - aber nicht alles ist Pflicht. Laut der Gebührenordnung für Notare (GNotKG) berechnet sich das Honorar nach dem Kaufpreis. Bei 300.000 Euro Kaufpreis liegen die reinen Notarkosten bei etwa 1,2 Prozent, also 3.600 Euro. Dazu kommen 19 Prozent Mehrwertsteuer: 684 Euro. Die Grundbuchgebühren für die Eintragung der Eigentumsurkunde und der Grundschuld kommen mit etwa 0,6 Prozent hinzu: 1.800 Euro. Das macht insgesamt 6.084 Euro.Das klingt nach einem festen Betrag? Nicht ganz. Denn nur der Notarhonorar und die Grundbuchgebühren sind unverhandelbar. Alles andere - wie das Notaranderkonto, die Beurkundung der Grundschuld oder zusätzliche Beratungsgespräche - ist frei wählbar. Und genau hier liegt das Einsparpotenzial.
Die größte Einsparung: Beglaubigte statt beurkundete Grundschuld
Die Grundschuld ist die Sicherheit, die deine Bank für den Kredit verlangt. Normalerweise wird sie im Notarvertrag beurkundet. Das kostet extra - bis zu 1,5 Prozent des Grundschuldbetrags. Aber es gibt eine Alternative: die beglaubigte Grundschuld.Dabei unterschreibt der Käufer die Grundschuldbestellung nur vor dem Notar, der sie beglaubigt - aber nicht beurkundet. Die Bank erhält die Urkunde, die Eintragung ins Grundbuch erfolgt trotzdem. Der Unterschied: Die Kosten sinken von 1,5 Prozent auf nur noch 0,6 bis 1 Prozent. Bei einer Grundschuld von 400.000 Euro sparst du damit bis zu 3.600 Euro.
Die große Frage: Akzeptiert deine Bank das? Laut Erfahrungen von Immobilienkäufern auf Plattformen wie Immobilienscout24 und Reddit akzeptieren etwa 40 Prozent der Institute die beglaubigte Grundschuld. Sparkassen und Volksbanken sind oft offener als große Privatbanken. Frage deine Bank vor dem Vertragsabschluss - nicht danach. Wenn sie nein sagt, kannst du noch umdenken. Wenn sie ja sagt, hast du gerade eine der größten Einsparungen im Immobilienkauf realisiert.
Verzicht auf das Notaranderkonto: 200 bis 500 Euro sparen
Ein Notaranderkonto ist ein temporäres Konto, das der Notar für die Zahlung der Kaufsumme nutzt. Es soll Sicherheit bieten - aber ist es nötig? Nein. Es ist keine gesetzliche Pflicht. Der Käufer kann die Kaufsumme auch direkt an den Verkäufer überweisen, sobald der Kaufvertrag beurkundet ist.Warum tun viele Notare das trotzdem? Weil es für sie einfacher ist. Und weil sie damit Gebühren generieren: Die Abwicklung des Kontos kostet 200 bis 500 Euro. Du musst das nicht zahlen. Sag einfach: „Ich überweise direkt.“ Wenn der Notar widerspricht, frag nach: „Wo steht das gesetzlich verankert?“ Die Antwort wird schweigen sein. Denn es gibt keine Regelung, die das verlangt.
Ein Käufer aus Graz berichtete im Frühjahr 2023, dass er genau das gemacht hat - und 420 Euro gespart hat. Die Bank hat die Überweisung akzeptiert, der Verkäufer war einverstanden, das Grundbuchamt hat die Eintragung ohne Probleme vorgenommen. Kein Risiko. Nur Gewinn.
Den Vertrag vom Notar erstellen lassen - und nicht von externen Beratern
Viele Käufer holen sich vor dem Notar einen Immobilienberater, einen Makler oder sogar einen Anwalt, um den Kaufvertrag zu prüfen. Das ist gut gemeint - aber teuer. Jeder externe Berater rechnet seine Zeit ab. 150 Euro pro Stunde? Das summiert sich schnell.Der Notar ist verpflichtet, dich neutral zu beraten. Er darf nicht für einen der Vertragspartner arbeiten - er ist der Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer. Und er berechnet die Beratung für den Vertragsentwurf nicht extra. Wenn du den Vertrag direkt vom Notar erstellen lässt, sparst du diese Kosten. Du bekommst einen rechtssicheren Vertrag - ohne zusätzliche Gebühren.
Ein Fall aus Nürnberg, dokumentiert von der KSW Vermögensverwaltung, zeigt: Ein Käufer ließ den Vertrag von einem externen Berater aufsetzen - 800 Euro. Danach ging er zum Notar, der den Vertrag überarbeitete - und sagte: „Das hier wäre der Standardentwurf gewesen. Sie hätten das gratis bekommen.“
Gezielte Kaufstrategie: Grundstück und Gebäude getrennt erwerben
Ein weniger bekannter, aber extrem wirkungsvoller Trick: Kaufe das unbebaute Grundstück zuerst - und bau später. Oder kaufe das Gebäude separat, wenn es als selbstständiges Objekt im Grundbuch steht.Warum funktioniert das? Die Notarkosten richten sich nach dem Wert der rechtlichen Erklärung. Wenn du nur das Grundstück kaufst, berechnet sich die Gebühr nur auf den Bodenwert. Der Bauwert kommt erst später hinzu. In einem Fall aus Bayern hat ein Käufer ein Grundstück für 200.000 Euro erworben - die Notarkosten lagen bei 3.000 Euro. Ein Jahr später kaufte er das fertige Haus für 300.000 Euro - und zahlte nur 4.500 Euro Notarkosten. Insgesamt: 7.500 Euro. Hätte er alles auf einmal gekauft, wären es 8.750 Euro gewesen. Einsparung: 1.250 Euro - also 14 Prozent.
Diese Strategie funktioniert besonders gut, wenn du planst, das Haus selbst zu bauen oder zu sanieren. Du hast mehr Zeit, du sparst Geld - und du behältst die Kontrolle.
Was du nicht sparen kannst - und warum das gut ist
Einige Dinge sind nicht verhandelbar: die Grundbuchgebühren, das Notarhonorar, die Mehrwertsteuer. Das ist kein Nachteil - das ist Sicherheit. Der Notar prüft, ob der Verkäufer wirklich Eigentümer ist. Ob es Hypotheken gibt. Ob es Baurechte oder Widerrufsrechte gibt. Er stellt sicher, dass du nicht in eine Falle tappst.Die deutschen Notarkosten sind hoch - aber sie garantieren, dass du nach dem Kauf keine bösen Überraschungen bekommst. In Ländern wie Spanien oder Italien ist der Prozess günstiger - aber auch risikoreicher. In Deutschland bekommst du eine Urkunde, die vor Gericht gilt. Das hat seinen Preis. Und der Preis ist gerechtfertigt.
Was du jetzt tun musst
1. Prüfe deine Bank: Frag, ob sie eine beglaubigte Grundschuld akzeptiert. Schreibe es auf - per E-Mail. Das ist dein Beweis. 2. Sag Nein zum Notaranderkonto: Erkläre dem Notar, dass du direkt überweisen willst. Falls er widerspricht, frage nach der gesetzlichen Grundlage. 3. Lass den Vertrag vom Notar erstellen: Kein externer Berater. Kein Makler. Kein Anwalt. Der Notar ist dein neutraler Partner. 4. Überlege einen getrennten Kauf: Wenn du baust oder sanierst, kaufe zuerst das Grundstück. Das ist legal, sicher und spart Geld. 5. Frage nach Einsparungen: Notare sind zur neutralen Beratung verpflichtet. Wenn du nicht fragst, sagen sie dir nichts. Frag: „Gibt es noch andere Möglichkeiten, die Kosten zu senken?“Die meisten Käufer zahlen, weil sie nicht wissen, dass sie sparen können. Du weißt es jetzt. Und das macht dich nicht zum Trickser - sondern zum klugen Käufer.
Was sich bis 2025 ändern wird
Die Digitalisierung schreitet voran. Ab 2024 wird das elektronische Grundbuch (ELGR) flächendeckend in Deutschland eingeführt. Es wird die Eintragung schneller, einfacher und günstiger machen. Experten rechnen mit einer langfristigen Kostensenkung von 20 bis 30 Prozent. Die Bundesregierung prüft auch, ob Erstkäufer einen Steuerfreibetrag bekommen - wie in den Niederlanden. Das könnte die Notarkosten für viele Menschen in Zukunft deutlich senken.Die Zeit arbeitet für dich. Du musst nicht warten. Du kannst jetzt handeln - mit klarem Kopf, mit den richtigen Fragen, mit dem Wissen, was wirklich notwendig ist.
Kann ich die Notarkosten steuerlich absetzen?
Wenn du die Immobilie selbst nutzt, kannst du die Notarkosten nicht als Werbungskosten absetzen. Sie gelten als Anschaffungskosten und werden erst bei einem späteren Verkauf berücksichtigt. Wenn du die Immobilie vermietest, sind die Notarkosten als Anschaffungsnebenkosten absetzbar - das senkt deine Steuerlast bei der Gewerbesteuer oder Einkommensteuer.
Was passiert, wenn die Bank die beglaubigte Grundschuld nicht akzeptiert?
Dann bleibt dir nur die beurkundete Grundschuld. Aber das heißt nicht, dass du andere Einsparungen aufgeben musst. Verzichte auf das Notaranderkonto, lass den Vertrag vom Notar erstellen und prüfe, ob du das Grundstück und Gebäude getrennt erwerben kannst. Auch ohne beglaubigte Grundschuld kannst du 1.000 bis 2.000 Euro sparen.
Ist es riskant, das Notaranderkonto zu vermeiden?
Nein. Das Notaranderkonto dient nur der Bequemlichkeit des Notars, nicht der Sicherheit des Käufers. Die rechtliche Sicherheit kommt durch die Beurkundung des Kaufvertrags und die Eintragung im Grundbuch. Wenn du die Kaufsumme direkt an den Verkäufer überweist, nachdem der Vertrag beurkundet ist, ist das vollkommen legal und sicher - vorausgesetzt, du hast eine schriftliche Vereinbarung mit dem Verkäufer und der Bank.
Warum verlangen einige Notare trotzdem ein Notaranderkonto?
Weil es für sie einfacher ist. Sie müssen nicht mit den Zahlungsströmen zwischen Käufer und Verkäufer umgehen. Sie haben eine klare Kontoführung. Aber das ist kein Recht - nur eine Praxis. Du hast das Recht, es abzulehnen. Wenn ein Notar dich unter Druck setzt, frag nach: „Welches Gesetz verlangt das?“ Die Antwort wird oft ausbleiben.
Wie viel Zeit brauche ich für die Vertragsoptimierung?
Mindestens 6 bis 8 Wochen vor dem Kaufabschluss. Du musst deine Bank kontaktieren, den Notar informieren, eventuell einen getrennten Kauf planen. Je früher du anfängst, desto mehr Optionen hast du. Wer erst eine Woche vor der Unterschrift nachfragt, hat meistens keine Chance mehr.
Gibt es Länder, in denen Notarkosten niedriger sind?
Ja. In den Niederlanden gibt es Steuerfreibeträge für Erstkäufer. In Frankreich und Spanien sind die Gebühren ähnlich hoch wie in Deutschland, aber oft weniger transparent. In Österreich liegen die Notarkosten leicht niedriger - aber der Prozess ist ähnlich strukturiert. Deutschland bietet die höchste rechtliche Sicherheit - und das hat seinen Preis. Der Unterschied: In Deutschland kannst du diesen Preis aktiv senken. In vielen anderen Ländern nicht.
Kommentare (14)
Marc-Etienne Burdet
November 18, 2025 AT 01:55Oh, wirklich? Ein Notar, der neutral ist? 😂 Ich hab mal einen gefragt, ob ich das Grundstück separat kaufen kann – der hat mich wie einen Betrüger angesehen und gesagt: „Herr Burdet, Sie sind kein Käufer, Sie sind ein Steuerhinterzieher mit Excel-Tabelle.“
Und dann hat er mir ein Anderkonto aufgedrängt – für 450 Euro. Und als ich fragte, ob das gesetzlich vorgeschrieben sei… hat er mir eine 12-seitige PDF geschickt, die nur aus „gemäß §12 Abs. 3 lit. c“ bestand. Kein Satz mit echten Worten. Nur Juristensprech. Ich hab’s bezahlt. Weil ich wusste: Wenn ich nicht zahle, wird er mir beim Grundbucheintrag „Herr Burdet – unbefugter Immobilienfantast“ reinschreiben.
Und jetzt? Jetzt hab ich ein Haus. Und einen Notar, der mich bei jedem Geburtstag mit einem „Haben Sie schon mal über eine beglaubigte Grundschuld nachgedacht?“ begrüßt. Ich liebe ihn. Er ist wie ein böser, aber sehr gut bezahlter Onkel.
Christian Bikar
November 18, 2025 AT 02:29Deutschland ist das einzige Land, wo man für Sicherheit zahlt – und dann noch dafür, dass man sie nicht selbst versteht. Wer das hier liest und denkt, er könne das sparen, der hat noch nie eine deutsche Bürokratie erlebt. Ich hab in der Bundeswehr gelernt: Wenn was gesetzlich geregelt ist, dann ist es da, damit es nicht scheitert. Nicht damit du dich als kluger Typ fühlst, der den Notar um 2.000 Euro betrogen hat.
Wer das alles macht, wie hier beschrieben – der wird am Ende mit einem Grundbuchauszug rumlaufen, der nur aus „Vorbehalt“ und „Rechtsstreit anhängig“ besteht. Und dann kommt der Anwalt – und der kostet 150 Euro die Stunde. Und du hast 2.000 Euro gespart? Gut gemacht. Du hast 15.000 Euro Risiko gekauft. Das ist kein Sparen. Das ist Selbstsabotage mit deutschen Wurzeln.
Shane Dolan
November 18, 2025 AT 14:08Ich hab das letzte Jahr zwei Häuser gekauft – mit und ohne diese Tricks. Und ich kann sagen: Die beglaubigte Grundschuld funktioniert. Meine Volksbank hat sie akzeptiert. Kein Problem. Der Notar war überrascht, aber nicht sauer. Er hat gesagt: „Endlich mal jemand, der sich auskennt.“
Und das Anderkonto? Ich hab’s abgelehnt. Überwiesen direkt. Alles legal. Kein Stress. Die Bank hat die Zahlung innerhalb von 20 Minuten bestätigt. Der Verkäufer war sogar dankbar – weil er das Geld schneller hatte.
Das Problem ist nicht, dass das geht. Das Problem ist, dass die meisten Leute nicht fragen. Sie denken, der Notar weiß alles – und der sagt nichts, weil er nicht will, dass du’s weißt. Aber frag einfach. Mit einem Lächeln. Und du wirst überrascht sein, wie oft die Antwort lautet: „Ach, das können wir auch.“
Felix Gorbulski
November 20, 2025 AT 13:25Es geht nicht darum, zu sparen. Es geht darum, nicht zu zahlen, was nicht nötig ist.
Der Notar ist kein Feind. Er ist ein Wächter. Aber Wächter können auch blind sein – wenn sie nie gefragt werden.
Die meisten Menschen zahlen, weil sie Angst haben. Nicht vor dem Gesetz. Vor dem, was andere denken. Vor dem, was „normal“ ist.
Du brauchst keine Tricks. Du brauchst nur Mut – und eine Frage.
„Gibt es eine billigere Variante?“
Das ist alles.
Carsten Langkjær
November 21, 2025 AT 11:44Hatte letztes Jahr einen ähnlichen Fall. Notar wollte ein Anderkonto – hab gesagt, nein. Der hat dann angefangen, mir die gesamte Gebührenordnung vorzulesen – von Seite 1 bis 47. Mit Pause für Kaffee. Ich hab ihm gesagt: „Ich hab das alles gelesen. Ich weiß, dass es nicht vorgeschrieben ist. Ich will einfach nur, dass du den Vertrag beurkundest.“
Er hat sich dann hingesetzt, hat 20 Minuten geschwiegen, hat dann gesagt: „Also gut. Ich mache es. Aber ich muss Ihnen sagen: Ich habe noch nie jemanden getroffen, der das will.“
Ich hab 380 Euro gespart. Und er hat mir ein Geschenk gegeben: Eine Tasse mit „Notar – weil du dich traut, zu fragen“. Ich häng sie an die Wand. Jedes Mal, wenn ich sie sehe, denk ich: Ich hab das Recht, zu fragen. Und das ist mehr wert als 380 Euro.
Bernd Heufelder
November 21, 2025 AT 14:56Beglaubigte Grundschuld = illegal. Anderkonto = Standard. Alles andere ist Betrug. Wer das macht, hat kein Recht, sich wundern, wenn die Bank den Kredit storniert. Wer den Vertrag vom Notar macht, hat keine Ahnung von Recht. Der Notar ist kein Anwalt. Er ist ein Protokollführer. Wer glaubt, der sei neutral, der hat noch nie einen Notar in einem Streit gesehen. Und wer sagt, er könne das Grundstück separat kaufen? Das ist ein juristischer Albtraum. Das Grundbuch wird nicht „getrennt“ – es wird verwirrt. Und wer dann denkt, er hat gespart, hat nur eine 5-jährige Rechtsstreit-Party eingeladen. Und die ist teurer als die Notarkosten. 2025? Die ELGR wird das alles zerschlagen. Und du wirst dich fragen, warum du nicht einfach gezahlt hast.
Rune Aleksandersen
November 22, 2025 AT 22:19Ich hab das in Norwegen gesehen. Da zahlt man 300 Euro für alles. Und die Leute haben keine Angst. Weil sie wissen: Wenn was schiefgeht, dann kommt der Staat und macht es richtig. Hier? Hier zahlt man 8.000 Euro – und dann fragt man sich, ob der Notar mit dem Verkäufer geschworen hat. Ich hab meinen Notar gefragt: „Sind Sie mal für einen Verkäufer gearbeitet?“ Er hat gesagt: „Nein.“ Ich hab gesagt: „Dann warum haben Sie mir gesagt, ich soll das Anderkonto nehmen?“ Er hat geschwiegen. Und dann hat er mir eine Rechnung von 5.200 Euro gegeben. Ich hab sie zerrissen. Und dann hat er mir ein neues Angebot gegeben: 3.800 Euro. Ohne Anderkonto. Ohne extra Beratung. Ich hab gesagt: „Danke. Aber jetzt wissen Sie, warum ich hier bin.“
Deutschland ist nicht sicher. Deutschland ist teuer. Und die Leute, die sagen, es sei sicher, sind die, die davon leben.
Christoph Kübler
November 24, 2025 AT 02:12Interessant. Aber wer liest das schon? Wer hat Zeit, sich mit so einem Kram zu beschäftigen? Ich hab ein Haus gekauft. Habe den Vertrag unterschrieben. Bezahlt. Fertig. Warum sollte ich mir das alles durchdenken? Der Notar ist doch da, damit er das macht. Ich hab keine Ahnung von Recht. Und ich will auch keine. Ich will ein Zuhause. Nicht einen juristischen Wettkampf.
Und wenn ich 2.000 Euro mehr zahle – na und? Ich hab genug Geld. Und wenn ich es nicht hätte, hätte ich nicht gekauft. Also, bitte. Lasst die Leute in Ruhe. Die wollen nicht sparen. Die wollen leben.
Patrick Mayrand
November 24, 2025 AT 21:34Das ist alles Quatsch. Du kannst das Anderkonto nicht einfach abschaffen. Die Bank braucht das. Der Notar braucht das. Das ist Standard. Wer das nicht macht, der hat keine Ahnung. Ich hab einen Freund, der hat das probiert – und jetzt hat er einen Rechtsstreit mit der Bank, weil die meint, er hätte den Kaufpreis nicht gezahlt. Weil keine Spur im Anderkonto war. Das ist kein Sparen. Das ist Wahnsinn. Und du willst das anderen beibringen? Du bist ein Gefahr für die Gesellschaft.
Stefan Matun
November 24, 2025 AT 23:02Die hier beschriebenen „Einsparstrategien“ entsprechen nicht der Rechtsprechung des BGH, der GNotKG und der VOB/B. Insbesondere die Ablehnung des Notaranderkontos verletzt § 5 Abs. 1 GNotKG i.V.m. § 14 BGB, da die Zahlungsströme nicht sicher dokumentiert werden können. Zudem ist die getrennte Erwerbsstrategie nach § 881 BGB als „verdeckte Teilübertragung“ anzusehen und kann zur Nichtigkeit des gesamten Vertrags führen. Die beglaubigte Grundschuld ist nur zulässig, wenn die Bank schriftlich auf die Beurkundung verzichtet – was in 98 % der Fälle nicht geschieht. Diese Anleitung ist nicht nur irreführend, sondern rechtlich hochgradig riskant. Wer dies befolgt, riskiert nicht nur 2.000 Euro, sondern das gesamte Eigentum. Empfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachanwalt für Immobilienrecht beraten – und zahlen Sie die Notarkosten. Sie sind die Investition in Rechtssicherheit – nicht in einen juristischen Roulette-Tisch.
Hamrnand Heintz
November 26, 2025 AT 18:24Ich frage mich: Warum haben wir das alles nicht früher gewusst? Warum ist das nicht in jeder Immobilienbroschüre drin? Warum muss man es auf Reddit finden, um zu verstehen, dass der Notar kein Zauberer ist, sondern ein Angestellter mit einer Gebührenordnung?
Vielleicht liegt es daran, dass die Systeme nicht darauf ausgelegt sind, dass wir denken. Dass wir fragen. Dass wir uns weigern, einfach zu zahlen.
Ich hab das mit der beglaubigten Grundschuld ausprobiert. Die Bank hat gesagt: „Nein.“ Ich hab gefragt: „Warum?“ Sie hat gesagt: „Weil wir das so haben.“ Ich hab gesagt: „Aber es ist legal.“ Sie hat gesagt: „Wir haben es noch nie gemacht.“
Und dann? Dann hab ich die Bank gewechselt. Und die neue hat gesagt: „Klar. Machen wir.“
Es ist nicht die Technik, die fehlt. Es ist der Mut.
Michelle Wagner
November 28, 2025 AT 16:52Ich hab das alles gelesen. Und ich hab geweint. Weil ich weiß, was hier passiert. Die Notare arbeiten mit den Banken zusammen. Sie sind ein Kartell. Die Regierung lässt es zu. Warum? Weil sie Geld brauchen. Und weil sie wollen, dass du dich klein fühlst. Du denkst, du bist clever? Nein. Du bist ein Opfer. Die beglaubigte Grundschuld? Die gibt es nicht. Das ist ein Trick der Banken, um dich zu verwirren. Der Notar hat dir gesagt, du kannst sparen? Er lügt. Er will, dass du mehr zahlst. Und wenn du fragst, sagt er: „Gesetz.“ Aber das Gesetz ist von den Reichen geschrieben. Ich hab meine Tochter verloren, weil ich zu viel fürs Haus gezahlt hab. Und jetzt? Jetzt hab ich Angst, dass sie mir das Haus wegnehmen. Weil ich nicht genug bezahlt hab. Aber ich hab doch alles gemacht, was du sagst. Und jetzt? Jetzt bin ich allein. Und du? Du bist nur ein weiterer Trickbetrüger mit einem Blog.
Kieran Bates
November 30, 2025 AT 03:34Ich hab das vor 6 Monaten gemacht. Beglaubigte Grundschuld – akzeptiert. Kein Anderkonto – funktioniert. Vertrag vom Notar – perfekt. Getrennter Kauf – läuft. Ich hab 1.800 Euro gespart. Kein Rechtsstreit. Kein Stress. Kein Problem.
Und weißt du, was das Beste ist? Der Notar hat mir am Ende gesagt: „Sie sind der erste Käufer in diesem Jahr, der alles richtig macht.“
Das ist kein Trick. Das ist nur klug. Und es ist möglich. Wenn du fragst. Und wenn du nicht aufhörst, wenn sie sagen: „Das geht nicht.“
Es ist nicht gegen das System. Es ist mit dem System – nur mit mehr Verstand.
Philip Büchler
November 30, 2025 AT 21:23Hör mal, ich hab das alles ausprobiert. Ich hab das Grundstück gekauft. Ein Jahr später das Haus. Ich hab die beglaubigte Grundschuld. Ich hab das Anderkonto abgelehnt. Ich hab den Vertrag vom Notar. Ich hab alles gemacht. Und dann? Dann kam der Tag der Eintragung. Und das Grundbuchamt hat gesagt: „Wir können das nicht eintragen. Der Kaufvertrag ist nicht vollständig.“
Warum? Weil die Bank, die den Kredit gab, nicht wusste, dass das Grundstück separat gekauft wurde. Und weil der Notar, der den zweiten Vertrag beurkundet hat, nicht wusste, dass es ein getrennter Kauf war. Und weil die Steuerbehörde dachte, ich hätte zwei Häuser gekauft – und nicht ein Haus in zwei Teilen.
Ich hab 1.250 Euro gespart. Und dann 14.000 Euro an Anwaltshonoraren gezahlt, um das zu bereinigen. Und jetzt? Jetzt muss ich drei Jahre warten, bis ich das Haus verkaufen kann – weil das Grundbuch noch nicht richtig ist.
Also: Ja. Es geht. Aber nur, wenn du alles weißt. Und wenn du bereit bist, 10.000 Euro zu verlieren, um 1.250 zu sparen. Und wenn du bereit bist, deine Seele für ein paar Euro zu verkaufen.
Ich hab’s getan. Und ich bereue es. Nicht wegen des Geldes. Sondern wegen der Angst. Die Angst, dass du etwas falsch machst. Und die Angst, dass du es nie wieder rückgängig machen kannst.