Bei einer Elektroinstallation Wohnhaus, die Planung und Verlegung aller elektrischen Leitungen, Steckdosen und Schaltungen in einem Einfamilienhaus oder einer Wohnung. Auch bekannt als Hausstrominstallation, ist sie nicht nur ein technischer Prozess — sie bestimmt, wie flexibel Ihr Zuhause auf zukünftige Technologien reagieren kann. Viele denken, dass eine Elektroinstallation abgeschlossen ist, sobald die Steckdosen funktionieren. Doch das ist erst der Anfang. Wer heute nur das Nötigste verlegt, zahlt später doppelt — für Abrisse, neue Bohrungen und veraltete Technik.
Die richtige Elektroplanung, die systematische Vorbereitung aller elektrischen Anschlüsse und Leitungen vor dem Bau oder der Sanierung beginnt lange bevor die Kabel kommen. Sie setzt auf Leerrohre, hohlgeführte Kunststoff- oder Metallrohre, die später Kabel oder Glasfaserkabel aufnehmen können, ohne Wände aufzuschlitzen und Reserveleitungen, zusätzliche, nicht genutzte Kabelkanäle, die für spätere Erweiterungen wie Ladesäulen, Smart Home oder Photovoltaik bereitstehen. Diese beiden Elemente sind die unsichtbare Grundlage jeder zukunftssicheren Installation. Sie vermeiden Abbruch, sparen Tausende an Nacharbeitskosten und machen Ihr Haus fit für Technologien, die es heute noch nicht gibt. Die DIN 18015 sagt klar: Jedes neue Wohnhaus braucht mindestens ein Leerrohr pro Raum — und mindestens eine Reserveleitung für die zentrale Technik. Wer das ignoriert, baut in die Zukunft mit verbundenen Augen.
Es geht nicht nur um Steckdosen oder Lichtschalter. Es geht darum, wie Sie Ihr Zuhause in zehn Jahren nutzen wollen. Wollen Sie eine E-Auto-Ladestation im Garagenbereich? Dann brauchen Sie eine Reserveleitung dorthin — nicht erst, wenn das Auto steht. Möchten Sie Smart Home mit Sensoren in allen Räumen? Dann müssen die Leerrohre bis in den Dachboden und unter den Fußboden reichen. Und wer später Glasfaser ins Haus zieht, braucht ein Leerrohr, das mindestens 20 mm Durchmesser hat — nicht das schmale Kabelrohr, das heute noch als "ausreichend" gilt.
Die meisten Fehler passieren, weil man denkt: "Das wird schon reichen." Doch eine Elektroinstallation ist wie die Grundstruktur eines Hauses — sie wird nicht mehr verändert, wenn die Wände verputzt sind. Was heute als günstig erscheint, wird morgen zur Belastung. Die Lösung ist einfach: Denken Sie vor, verlegen Sie mehr, als Sie jetzt brauchen. Und verlassen Sie sich nicht auf den Elektriker, der nur das Minimum macht. Fragen Sie nach Leerrohren. Fragen Sie nach Reserveleitungen. Und lassen Sie sich zeigen, wo sie verlegt werden — nicht nur, wo die Steckdosen kommen.
Elektroinstallationen in Wohnimmobilien müssen regelmäßig geprüft werden, um Brandgefahren und elektrische Unfälle zu vermeiden. Erfahren Sie, welche Mängel häufig auftreten, wie der E-Check funktioniert und warum Sie nicht warten sollten.
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