Wenn ein Räumungsklage, ein rechtliches Verfahren, mit dem ein Vermieter einen Mieter aus einer Wohnung verdrängen möchte. Auch bekannt als Kündigungsklage, ist sie der letzte Schritt, wenn alle Gespräche gescheitert sind. Du als Mieter hast Angst vor hohen Kosten? Als Vermieter fragst du dich, ob sich das überhaupt lohnt? Die Wahrheit: Eine Räumungsklage kostet zwischen 1.500 und 5.000 Euro – aber nur, wenn sie richtig läuft. Viele Vermieter verschwenden Geld, weil sie den Prozess falsch beginnen. Und viele Mieter verlieren unnötig, weil sie nicht wissen, welche Rechte sie haben.
Die Gerichtskosten, die vom Gericht festgelegt werden und sich nach dem Streitwert richten sind nur ein Teil. Dazu kommen Anwaltskosten, die oft doppelt so hoch sind wie die Gerichtsgebühren. Ein Streitwert von 3.000 Euro Mietrückstand bedeutet etwa 1.800 Euro Anwalt, 600 Euro Gericht – und das, ohne dass du schon eine Entscheidung hast. Wenn der Mieter Widerspruch einlegt, wird es noch teurer. Und wenn du als Vermieter die Kündigung nicht richtig formuliert hast – dann zahlt der Prozess gar nichts. Die meisten Räumungsklagen scheitern nicht am Geld, sondern an formalen Fehlern: falsche Fristen, unklare Begründung, fehlende Mahnungen.
Als Mieter, die Person, die eine Wohnung mietet und rechtlich geschützt ist solltest du nie einfach unterschreiben, wenn dir ein Schreiben zugeschickt wird. Prüfe, ob die Kündigung rechtskräftig ist. Hast du Mietrückstände? Dann zahle sie – sofort. Ein einziger Zahlungsnachweis kann eine Räumungsklage stoppen. Hast du keine Rückstände, aber der Vermieter will dich rauswerfen? Dann weißt du: Er braucht einen wichtigen Grund – zum Beispiel schwere Schäden, Lärm oder Missbrauch der Wohnung. Ein paar Monate verspätete Zahlung reicht nicht. Und du hast das Recht, dich zu wehren – ohne Angst vor hohen Kosten. Die meisten Mieter, die sich rechtzeitig beraten lassen, verlieren die Klage gar nicht.
Als Vermieter, der eine Wohnung vermietet und rechtliche Pflichten hat solltest du nie mit der Räumungsklage anfangen, bevor du nicht alle anderen Wege ausprobiert hast. Ein freundliches Gespräch, eine Zahlungsvereinbarung, eine Mahnung mit Frist – das kostet nichts und rettet oft die Mietbeziehung. Eine Räumungsklage ist kein Werkzeug, um unliebsame Mieter loszuwerden. Sie ist ein letzter Ausweg – und ein teurer. Wer sie falsch einsetzt, verliert nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Reputation. Und in vielen Fällen muss er sogar die Kosten des Mieters tragen, wenn er verliert.
Was du hier findest, sind keine theoretischen Erklärungen. Das sind echte Fälle – aus der Praxis. Wie viel eine Räumungsklage wirklich kostet, wenn der Mieter nicht zahlt. Wie ein Vermieter mit 800 Euro Anwaltskosten eine Klage verlor, weil er die Mahnung vergaß. Wie ein Mieter mit einer einzigen E-Mail eine Räumung verhinderte. Und warum manche Vermieter jahrelang auf Miete warten, statt die richtigen Schritte zu tun. Alles mit klaren Zahlen, ohne juristischen Jargon. Du findest hier, was wirklich zählt – und was du tun kannst, um dich zu schützen, egal ob du Mieter oder Vermieter bist.
Räumungsklagen beim Verkauf vermieteter Immobilien sind teuer, zeitaufwendig und oft rechtlich riskant. Erfahren Sie, wie viel Sie wirklich zahlen müssen - und warum eine andere Lösung oft besser ist.
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