Steigung Rampe: Was Sie über geneigte Zugänge wissen müssen

Wenn es um eine Steigung Rampe, eine geneigte Fläche, die barrierefreien Zugang zu Gebäuden ermöglicht. Auch bekannt als Rampe, ist sie kein optionaler Zusatz, sondern ein wesentlicher Teil des barrierefreien Bauens – besonders in öffentlichen Gebäuden, Mehrfamilienhäusern und bei Umbauten im Bestand. Die richtige Steigung entscheidet darüber, ob jemand mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen sicher und selbstständig ein Gebäude betreten kann. Ein zu steiler Anstieg macht die Rampe nutzlos – oder sogar gefährlich.

Die gängige Regel für öffentliche Gebäude und Neubauten lautet: maximal 6 % Steigung. Das bedeutet, bei einer Höhe von 30 Zentimetern brauchen Sie eine Rampe von mindestens fünf Metern Länge. Für private Häuser ist die Regel etwas flexibler, aber auch hier gilt: ab 10 % Steigung wird es für viele Menschen untragbar. Wer eine Rampe plant, sollte nicht nur die Normen prüfen, sondern auch die Realität im Blick haben. Wer täglich mit einem schweren Einkaufswagen oder einem Kinderwagen die Treppe meistern muss, weiß, wie wichtig eine sanfte Neigung ist. Dazu kommen Faktoren wie Oberfläche, Geländer, Landeplätze und Frostschutz – alles entscheidend für die Sicherheit. Eine Rampe ist kein bloßer Bauabschnitt, sondern ein Zugang zur Teilhabe.

Im Bestand, etwa bei der Sanierung eines Altbauhauses, ist oft nicht genug Platz für eine flache Rampe. Hier helfen Lösungen wie Kehren, Zwischenlandungen oder modular aufgebaute Rampensysteme. Auch die Materialwahl zählt: Rutschfeste Beläge, wie Kork oder spezielle Textilbeläge, machen die Rampe auch bei Regen sicher. Und wer Fördermittel für Barrierefreiheit beantragt, muss die Steigung genau dokumentieren – sonst wird der Antrag abgelehnt. Die Barrierefreiheit, die Schaffung von Zugängen, die für alle Menschen nutzbar sind. Auch bekannt als barrierefreier Zugang, ist kein Trend, sondern ein Recht – und das gilt für jede Tür, jede Treppe und jede Rampe. In den Beiträgen unten finden Sie konkrete Lösungen: von der rechtlichen Grundlage über Kostenschätzungen bis hin zu praktischen Beispielen, wie Sie eine Rampe im Eigenheim umsetzen, ohne das Budget zu sprengen. Ob Sie sanieren, bauen oder nur nachbessern wollen – hier finden Sie das, was wirklich zählt.

Rampen einbauen: So planen Sie Steigung und Material am Hauseingang richtig

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November 28, 2025 / Bauen und Renovieren / 12 Kommentare

Rampen am Hauseingang müssen eine Steigung von max. 6 % haben, breit genug sein und rutschfest. Beton, Aluminium oder mobile Lösungen - welches Material passt zu Ihnen? Erfahren Sie, wie Sie die DIN-Norm einhalten und Fördermittel nutzen.

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