Steuerliche Auswirkungen bei Immobilien Sanierungen und Kauf

Wenn du eine Immobilie kaufst, sanierst oder erbst, wirken sich das nicht nur auf deine Brieftasche aus – sondern auch auf deine steuerliche Auswirkungen, die finanziellen Konsequenzen, die sich aus Immobilientransaktionen für die Steuererklärung ergeben. Also was du absetzen kannst, was du zahlen musst und wo du oft zu viel gibst – ohne es zu merken. Viele denken, dass nur der Kaufpreis zählt. Doch die echten Kosten liegen oft in den Nebenkosten: Notar, Grunderwerbsteuer, Makler, Grundbucheintrag. Das ist kein kleiner Batzen – und das ist auch kein Einmalverlust. Diese Kosten können sich über Jahre steuerlich auswirken – wenn du sie richtig nutzt.

Kaufnebenkosten, alle Ausgaben, die direkt mit dem Immobilienkauf verbunden sind und nicht der Kaufpreis selbst sind. Also Notarkosten, Grunderwerbsteuer, Maklerprovision – Anschaffungskosten – sind nur dann steuerlich absetzbar, wenn du die Immobilie vermietest. Bei deinem Eigenheim? Nein. Bei einer Mietwohnung? Ja. Und das macht einen riesigen Unterschied. Wer eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, kann diese Kosten über 50 Jahre abschreiben. Das ist kein Luxus – das ist eine gesetzlich verankerte Möglichkeit, deine Steuerlast zu senken. Und viele machen es falsch: Sie zahlen zu viel Grunderwerbsteuer, weil sie den Kaufpreis nicht aufteilen oder den Vertrag nicht optimieren. Ein guter Notar hilft, aber ein steuerberatender Blick spart oft Tausende. Und was ist mit Sanierungen? Wenn du dein Haus dämmt, die Fenster wechselst oder die Heizung tauschst – kannst du das steuerlich geltend machen? Nur unter bestimmten Bedingungen. Wenn du die Maßnahme als Modernisierung oder Energieeinsparung bewertest, gibt es Förderungen – aber keine direkte Absetzbarkeit als Werbungskosten. Es sei denn, du vermietest. Dann kannst du die Kosten als Instandhaltung oder Modernisierung abschreiben. Das ist kein Trick – das ist Buchhaltung. Und wer das nicht kennt, zahlt unnötig.

Erbschaftsteuer, die Steuer, die fällig wird, wenn du eine Immobilie von Verstorbenen erbst. Hier wird oft falsch bewertet. Das Finanzamt setzt den Wert oft zu hoch an – und du zahlst mehr, als nötig. Ein unabhängiges Gutachten kann den Stichtag richtig anwenden, den Zustand des Hauses berücksichtigen und die Steuerlast senken. Das ist kein Luxus – das ist Standard. Und wer das nicht macht, gibt Geld weg. Auch bei der Grunderwerbsteuer gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern. In einigen ist sie höher, in anderen gibt es Ausnahmen für Familien oder Sanierungen. Das zu wissen, spart Geld – und das ist nicht nur für Profis relevant. In den folgenden Artikeln findest du konkrete Beispiele: Wie du Notarkosten um 4.000 Euro senkst, warum Kaufnebenkosten bei vermieteten Immobilien absetzbar sind, wie du die Erbschaftsteuer richtig berechnest und wo du bei der Grunderwerbsteuer oft übervorteilt wirst. Kein theoretisches Gedankenspiel – nur das, was du wirklich brauchst, um deine Steuerlast zu senken und deine Immobilienentscheidungen klüger zu treffen.

Teilvermietung einer Immobilie: Steuerliche Auswirkungen und was Sie jetzt wissen müssen

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November 21, 2025 / Finanzen & Steuern / 16 Kommentare

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