Beim ausländischer Immobilienkauf, der Erwerb einer Immobilie in einem anderen Land als dem eigenen Wohnsitzland. Auch bekannt als Auslandsimmobilieninvestition, ist er keine einfache Transaktion – er ist ein Mix aus Recht, Steuern und lokalen Gepflogenheiten, die oft überraschen. Viele denken, sie sparen, weil der Quadratmeterpreis niedriger ist. Doch dann kommen die Kaufnebenkosten, alle zusätzlichen Ausgaben, die über den Kaufpreis hinausgehen. In Spanien kann die Grunderwerbsteuer bis zu 10 % betragen, in Österreich liegt sie bei 3,5 %, in Deutschland bis zu 6,5 % – je nach Bundesland. Und das ist erst der Anfang.
Wer den Notarkosten, die Gebühren für die Beurkundung des Kaufvertrags und die Eintragung ins Grundbuch unterschätzt, rechnet falsch. In Italien oder Portugal werden sie oft von den Maklern als "Standard" dargestellt – doch sie sind verhandelbar. Ein guter Notar in Spanien verlangt weniger als ein schlechter in Deutschland. Und wer glaubt, er braucht einen lokalen Anwalt, weil es "sicherer" ist, zahlt oft doppelt: In vielen Ländern ist ein deutscher Notar nicht zuständig, aber ein örtlicher Anwalt kann genauso gut die Rechte sichern – oft für die Hälfte. Auch die Maklerprovision, die Vergütung für den Immobilienvermittler ist kein festes Gesetz. In Österreich wird sie vom Käufer gezahlt, in Spanien oft vom Verkäufer – und manchmal von beiden. Das steht im Vertrag – und den lesen die wenigsten.
Und dann gibt es noch die versteckten Kosten: Die Übersetzung des Vertrags, die Eintragung im Grundbuch, die Steueridentifikationsnummer im Ausland, die jährliche Immobiliensteuer, die Versicherung – alles Punkte, die in Deutschland normal sind, aber im Ausland anders geregelt werden. Wer das nicht kennt, zahlt für Fehler, die vermeidbar wären. Die Posts hier zeigen genau das: Wie man Kaufnebenkosten bei Auslandsimmobilien reduziert, wo die größten Fallstricke liegen und warum ein Vergleich zwischen Deutschland, Spanien und Österreich nicht nur sinnvoll, sondern notwendig ist. Sie finden konkrete Zahlen, echte Praxisbeispiele und klare Regeln – ohne Theorie, ohne Marketing-Blabla. Nur das, was Sie brauchen, um nicht übervorteilt zu werden.
Ausländische Käufer können in Deutschland ohne Genehmigung Immobilien erwerben - aber der Weg ist komplex. Erfahren Sie, wie Sie den Kauf rechtssicher gestalten, welche Steuern fällig sind und warum ein Notar und ein Steuerberater unverzichtbar sind.
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