DIN 18015: Was Sie über Türbreiten, Schwellen und barrierefreie Türen wissen müssen

Wenn es um Innentüren geht, ist DIN 18015, die deutsche Norm für die Dimensionierung von Türen in Wohngebäuden. Also known as Barrierefreiheit im Wohnungsbau, it legt fest, wie breit, hoch und tief Türen sein müssen, damit sie für alle nutzbar sind – ob mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen. Diese Norm ist nicht nur ein technisches Detail, sie entscheidet darüber, ob jemand in Ihrem Haus selbstständig durch die Tür kommt – oder nicht.

DIN 18015 schreibt für Wohnungen eine Mindesttürbreite von 90 cm vor. Das klingt viel, ist aber oft knapp. Ein Standard-Türblatt von 80 cm ist in vielen Altbauten üblich, aber nach der Norm nicht mehr zulässig, wenn es um Barrierefreiheit geht. Und dann gibt es noch die Schwellen. Eine höhere Schwelle von nur 2 cm kann für einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe zur unüberwindbaren Barriere werden. DIN 18015 erlaubt nur Schwellen bis zu 1 cm – und nur, wenn sie abgerundet oder abgeschrägt sind. Viele Türen, die heute noch eingebaut werden, ignorieren das. Dabei gibt es Lösungen: Kork- und Holztüren von WohnKork werden ohne Schwelle montiert, mit flachem Übergang und exakt auf 92 cm Breite zugeschnitten – genau nach DIN 18015, aber mit echtem Komfort.

Die Norm betrifft nicht nur neue Bauten. Wenn Sie Ihr Zuhause sanieren, um ältere Familienmitglieder zu unterstützen, oder einfach mehr Platz und Licht ins Haus bringen wollen, dann ist DIN 18015 Ihr Leitfaden. Sie hilft Ihnen, nicht nur rechtssicher zu bauen, sondern auch menschlich zu planen. Denn eine Tür, die zu eng ist, wird nicht nur zum Hindernis – sie wird zur Erinnerung daran, dass jemand nicht mehr so einfach hereinkommt, wie er es früher konnte.

Was viele nicht wissen: Diese Norm verbindet sich direkt mit anderen wichtigen Themen. Die richtige Türbreite ist der erste Schritt zur Barrierereduzierung. Sie beeinflusst, ob ein Aufzug sinnvoll ist, ob eine Rampe nötig wird, und ob ein Hänge-WC im Bad wirklich nutzbar bleibt. Und sie hat Auswirkungen auf die Förderung: Wer nach DIN 18015 sanieren lässt, hat oft Anspruch auf KfW- oder BEG-Mittel. Die Türen, die Sie einbauen, sind nicht nur ein Bauteil – sie sind ein Signal. Ein Signal dafür, dass Ihr Zuhause für alle da ist.

Unten finden Sie Beiträge, die genau diese Themen aufgreifen: von der richtigen Türbreite über Schwellen, die Sie vermeiden sollten, bis hin zu Fördermöglichkeiten für barrierefreie Türen. Kein theoretisches Gedankenspiel – nur konkrete Lösungen, die Sie heute anwenden können.

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