Ein Fehlerstromschutzschalter, ein Sicherheitsgerät, das beim ungewollten Stromabfluss sofort die Stromzufuhr unterbricht. Auch als RCD oder FI-Schutzschalter bekannt, ist er die letzte Barriere gegen tödliche Stromschläge – besonders in Badezimmern, Küchen oder bei älteren Elektroinstallationen. Ohne ihn kann ein defekter Wasserkocher, ein beschädigtes Kabel oder eine feuchte Steckdose lebensgefährlich werden. In Deutschland ist er seit 1982 in Neubauten Pflicht – doch viele Altbauten haben ihn immer noch nicht.
Ein Fehlerstromschutzschalter, ein Sicherheitsgerät, das beim ungewollten Stromabfluss sofort die Stromzufuhr unterbricht. Auch als RCD oder FI-Schutzschalter bekannt, ist er die letzte Barriere gegen tödliche Stromschläge – besonders in Badezimmern, Küchen oder bei älteren Elektroinstallationen. Ohne ihn kann ein defekter Wasserkocher, ein beschädigtes Kabel oder eine feuchte Steckdose lebensgefährlich werden. In Deutschland ist er seit 1982 in Neubauten Pflicht – doch viele Altbauten haben ihn immer noch nicht.
Er funktioniert einfach: Wenn mehr Strom in eine Leitung fließt als zurückkommt – etwa weil jemand einen Stromschlag abbekommt – schaltet er innerhalb von 30 Millisekunden ab. Das ist schneller als Ihr Herzschlag. Und es rettet Leben. Doch nicht jeder FI-Schalter ist gleich. Es gibt Typen für Küche, Bad, Heizung oder ganze Wohnungen. Und es gibt Unterschiede zwischen 10 mA, 30 mA oder 100 mA – je nach Risiko. Ein 30-mA-Gerät ist die Standardlösung für Wohnräume. In Bädern oder bei Geräten mit Metallgehäuse sollte es sogar 10 mA sein.
Was viele nicht wissen: Ein FI-Schalter schützt nicht vor Überlastung oder Kurzschluss. Dafür brauchen Sie einen Überstromschutz, ein Gerät, das bei zu viel Strom oder Kurzschluss die Leitung abschaltet. Auch als Leitungsschutzschalter bekannt, ist er meist in der gleichen Sicherungskasten-Box wie der FI-Schalter zu finden. Beide zusammen bilden das Fundament einer sicheren Elektroinstallation. Ohne Überstromschutz kann ein Kurzschluss die Leitungen verbrennen. Ohne FI-Schalter kann ein Mensch sterben.
Prüfen Sie Ihren FI-Schalter mindestens einmal im Jahr. Jeder hat einen Testknopf – drücken Sie ihn. Er sollte sofort abschalten. Wenn nicht, ist er defekt. Kein Ablaufdatum, kein Haltbarkeitsdatum – er arbeitet, bis er nicht mehr arbeitet. Und das passiert oft ohne Warnung. Die meisten Menschen wissen nicht, ob ihr FI-Schalter funktioniert. Das ist, als würde man ohne Airbag fahren und glauben, alles sei in Ordnung.
Wenn Sie sanieren, renovieren oder ein neues Haus bauen, ist der FI-Schalter kein Extra – er ist die Grundlage. Und er ist nicht teuer. Ein guter Schalter kostet unter 50 Euro. Die Installation durch einen Elektriker liegt bei 150 bis 300 Euro – je nach Aufwand. Das ist weniger als ein neuer Staubsauger. Und es ist der einzige Schutz, den Sie nicht auslassen dürfen.
In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Tipps, wie Sie Ihre Elektroinstallation prüfen, welche Normen gelten und wie Sie Fehler vermeiden – von Leerrohren bis zur richtigen Verkabelung im Bad. Alles, was Sie brauchen, um Ihr Zuhause sicher zu machen – ohne teure Nachbesserungen.
Elektroinstallationen in Wohnimmobilien müssen regelmäßig geprüft werden, um Brandgefahren und elektrische Unfälle zu vermeiden. Erfahren Sie, welche Mängel häufig auftreten, wie der E-Check funktioniert und warum Sie nicht warten sollten.
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