Rampen einbauen: Wie Sie barrierefreie Zugänge richtig planen und installieren

Wenn Sie Rampen einbauen, eine flache, sichere Verbindung zwischen verschiedenen Ebenen im Haus oder an der Haustür. Auch bekannt als Barrierefreiheitsrampe, ist sie kein Luxus, sondern eine praktische Lösung für mehr Unabhängigkeit im Alltag. Ob Sie älter werden, jemanden im Haus haben, der einen Rollstuhl nutzt, oder einfach mit einem Kinderwagen durch die Tür kommen wollen – eine gut geplante Rampe macht den Unterschied.

Rampen einbauen ist mehr als nur ein Stück Beton oder Holz zu legen. Es geht um Türbreite, die minimale Breite, die ein Rollstuhl oder ein Rollator sicher passieren kann. Auch bekannt als Zugangsbreite, muss sie mindestens 90 Zentimeter betragen – besser sind 100 bis 120 Zentimeter, damit zwei Personen nebeneinander gehen können. Dazu kommt die Schwellen, die hohen Übergänge zwischen Raum und Flur, die oft das größte Hindernis sind. Auch bekannt als Schwellenfreiheit, sollten sie komplett entfernt oder auf maximal 2 Zentimeter reduziert werden. Eine Rampe allein reicht nicht, wenn die Türschwelle noch immer ein Berg ist.

Die Neigung ist entscheidend: Eine Rampe sollte maximal 6 Prozent Steigung haben – das bedeutet bei 60 Zentimeter Höhenunterschied eine Länge von mindestens 10 Metern. Kurze, steile Rampen sind gefährlich und oft rechtswidrig. In Deutschland gelten die DIN 18040-2 als Maßstab – und die werden vom Bauamt kontrolliert. Glücklicherweise gibt es Fördermittel: Die KfW zahlt bis zu 10.000 Euro pro Wohnung für Barrierefreiheitsmaßnahmen, inklusive Rampe, Türverbreiterung und Schwellenabbau. Sie brauchen keinen Architekten, aber einen klaren Plan und eine schriftliche Abschätzung der Kosten.

Die Materialien spielen auch eine Rolle. Holz ist warm und natürlich, aber braucht Pflege. Beton ist langlebig, aber rutschig bei Regen. Aluminium oder spezielle Kunststoffplatten mit rauher Oberfläche sind oft die beste Wahl – sie halten Jahre, sind leicht zu reinigen und bieten guten Halt. Und vergessen Sie nicht die Geländer: Sie müssen stabil sein, zwischen 85 und 95 Zentimeter hoch und an beiden Seiten installiert werden.

Was viele nicht wissen: Eine Rampe muss nicht immer nach außen führen. Auch innen, im Flur oder vom Keller ins Erdgeschoss, können Rampen den Alltag leichter machen. Und sie müssen nicht teuer sein – viele Lösungen lassen sich in einem Wochenende montieren, ohne Baugenehmigung. Wichtig ist nur, dass sie sicher, stabil und benutzbar sind.

In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Beispiele, wie andere Hausbesitzer Rampen einbauen, welche Fördermittel sie genutzt haben und wie sie mit Schwellen, Türbreiten und Geländern umgegangen sind. Egal, ob Sie gerade anfangen oder schon konkrete Pläne haben – hier finden Sie die praktischen Tipps, die wirklich zählen.

Rampen einbauen: So planen Sie Steigung und Material am Hauseingang richtig

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November 28, 2025 / Bauen und Renovieren / 12 Kommentare

Rampen am Hauseingang müssen eine Steigung von max. 6 % haben, breit genug sein und rutschfest. Beton, Aluminium oder mobile Lösungen - welches Material passt zu Ihnen? Erfahren Sie, wie Sie die DIN-Norm einhalten und Fördermittel nutzen.

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