Trittschutz: Was wirklich hilft und warum viele sich irren

Ein Trittschutz, eine Schicht unter dem Bodenbelag, die Tritt- und Gehgeräusche dämpft. Auch bekannt als Schallschutzunterlage, ist er kein Luxus – er ist die Grundlage für ruhige Wohnungen, besonders in Mehrfamilienhäusern. Viele denken, ein dicker Teppich oder eine dünne Schaumfolie reichen aus. Doch das ist ein Irrtum. Wer wirklich Lärm reduzieren will, braucht Materialien, die nachweislich die Schallenergie absorbieren – nicht nur verdecken. Kork, Mineralwolle oder spezielle Elastomere sind hier die echten Lösungen, nicht bloße Hülle.

Ein guter Trittschutz wirkt nicht nur gegen Fußbodenlärm, den Geräuschpegel, der durch Schritte, Stühle oder fallende Gegenstände entsteht, sondern auch gegen strukturelle Übertragung. Das bedeutet: Wenn jemand oben geht, hören Sie es nicht mehr als dumpfes Summen – sondern gar nicht. Die DIN 4109 schreibt für Wohnungen einen Ln,w-Wert von max. 53 dB vor. Nur spezielle Trittschutzsysteme erreichen das, oft mit Werten unter 45 dB. Kork, besonders in Dicken von 6 mm oder mehr, ist dabei einer der effektivsten natürlichen Werkstoffe. Er ist elastisch, druckfest und hält Jahrzehnte. Und ja, er passt perfekt zu Holz- oder Korkböden – genau wie bei unseren Türen aus WohnKork.

Es geht nicht nur um Lärm. Ein guter Trittschutz verlängert auch die Lebensdauer Ihres Bodens. Er puffert Stöße, verhindert Risse im Untergrund und schützt vor Feuchtigkeit. Wer nur spart, indem er auf Trittschutz verzichtet, zahlt später doppelt: teuere Nachbesserungen, beschädigte Böden, oder Streit mit Nachbarn. In Altbauten ist er oft die einzige Möglichkeit, den Lärm zu kontrollieren, ohne die Decke abzuhängen. Und in Neubauten? Er ist Pflicht – nicht Option. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) und die aktuelle DIN 18017-3 fordern ihn bei schwimmenden Estrichen. Wer hier spart, baut nicht nur schlecht – er baut rechtswidrig.

Es gibt keine Wunderlösung. Aber es gibt klare Regeln: Dicke zählt. Material zählt. Einbau zählt. Und wer auf Kork setzt, setzt auf etwas, das nicht nur funktioniert – sondern auch nachhaltig ist. Unsere Innentüren aus Kork und Holz sind kein Zufall. Sie basieren auf demselben Prinzip: Natürlichkeit, Dämpfung, Langlebigkeit. Und genau das brauchen auch Ihre Böden.

Was Sie in den folgenden Artikeln finden, sind keine Theorien. Es sind echte Erfahrungen, Messwerte und Lösungen – von der richtigen Dicke bis zur passenden Verlegung. Ob Sie in einem Altbau wohnen, eine Wohnung sanieren oder neu bauen: Hier steht, was wirklich hilft.

Schall- und Trittschutz in Eigentumswohnungen prüfen: So vermeiden Sie Streit beim Bodenbelagswechsel

Schall- und Trittschutz in Eigentumswohnungen prüfen: So vermeiden Sie Streit beim Bodenbelagswechsel

Dezember 5, 2025 / Bauen und Renovieren / 11 Kommentare

Beim Bodenbelagswechsel in Eigentumswohnungen gilt nicht die aktuelle DIN 4109, sondern die Norm vom Baujahr. Erfahren Sie, wie Sie Trittschallprobleme vermeiden, rechtlich sicher handeln und Streit mit Nachbarn verhindern.

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