Wenn du eine Elektroinstallation, die gesamte elektrische Versorgung eines Gebäudes, von der Steckdose bis zur Hauptleitung. Also known as Stromverteilung, it ist mehr als nur Kabel in der Wand – sie ist die unsichtbare Lebensader deines Zuhauses. Ist sie nicht richtig geplant, wird sie zur Kostenfalle. Du denkst, du hast nur eine Steckdose neu gemacht? Falsch. Jede Änderung beeinflusst die Gesamtanlage. Und wenn du später Smart Home, E-Auto-Ladestation oder Photovoltaik nachrüsten willst, brauchst du nicht nur mehr Leistung – du brauchst Platz. Und den schaffst du nur mit Leerrohre, hollow conduits, die für zukünftige Kabel verlegt werden, ohne Wände aufzubrechen. Sie sind kein Luxus. Sie sind die billigste Versicherung, die du je abschließen kannst. Ein Leerrohr kostet 5 Euro pro Meter – eine nachträgliche Bohrung durch eine gedämmte Außenwand kostet 1.500 Euro und zerstört deine Dämmung.
Du hast ein Haus aus den 90ern gekauft? Dann prüf die DIN 18015, die deutsche Norm für die elektrische Grundausstattung in Wohngebäuden. Die gilt nicht nur für Neubauten. Wenn du den Bodenbelag wechselst, die Wand streichst oder eine neue Steckdose einbaust, musst du die Norm vom Baujahr kennen. Viele machen den Fehler und denken, die aktuelle DIN 4109 gilt – aber die ist für Schallschutz da, nicht für Elektro. Die richtige Elektroplanung verhindert, dass du später mit Nachbarn streitest, weil deine Waschmaschine den Fernseher stört. Und sie sorgt dafür, dass du nicht plötzlich mit einem 16-Ampere-Sicherungskasten dastehst, der nicht mehr ausreicht für drei Ladegeräte, eine Wärmepumpe und einen Kühlschrank mit Eiswürfelautomat.
Und dann gibt es noch die Reserveleitungen, zusätzliche Kabelkanäle, die extra für zukünftige Technik verlegt werden – etwa für Glasfaser, Heizungssteuerung oder Alarmanlagen. Die meisten Hausbesitzer denken: „Ich brauche das nicht jetzt.“ Aber wenn du später ein Leerrohr nachträglich einbauen willst, musst du die Wand aufmachen. Und dann stellst du fest: Die Isolierung ist kaputt, die Dämmung ist feucht, und die Elektrik ist nicht mehr nachvollziehbar. Das ist kein Problem, das du mit einem Elektriker löst. Das ist ein Problem, das du mit einer klugen Planung vermeidest. Wer heute eine Elektroinstallation prüft, prüft nicht nur Sicherheit. Er prüft, ob sein Haus fit ist für die nächsten 20 Jahre. Und das bedeutet: Nicht nur Strom, sondern auch Daten, Automatisierung und Energieeffizienz müssen in den Kabeln stecken – nicht nur in den Köpfen der Planer.
Die Beiträge hier zeigen dir, wie du genau das machst – ohne überflüssige Theorie, ohne teure Berater, ohne Fehler, die du später bereust. Du findest konkrete Praxislösungen, von der ersten Planung bis zur Nachrüstung. Ob du ein Altbau sanierst, ein Einfamilienhaus baust oder nur eine Wohnung modernisierst – hier geht es nicht um Theorie. Hier geht es darum, dass deine Elektroinstallation morgen noch funktioniert – und übermorgen auch.
Elektroinstallationen in Wohnimmobilien müssen regelmäßig geprüft werden, um Brandgefahren und elektrische Unfälle zu vermeiden. Erfahren Sie, welche Mängel häufig auftreten, wie der E-Check funktioniert und warum Sie nicht warten sollten.
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