DIN 18040: Barrierefreie Türen und Badezimmer – Was Sie wirklich wissen müssen

Wenn Sie ein Haus sanieren oder neu bauen, ist DIN 18040, die deutsche Norm für barrierefreies Bauen, die grundlegende Regel, die alle Baumaßnahmen im Wohnbereich leitet. Auch bekannt als Barrierefreies Bauen, ist sie nicht nur ein Vorschlag – sie ist der Maßstab, der entscheidet, ob jemand mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen durch Ihre Tür kommt. Es geht nicht um Luxus, sondern um einfache, funktionale Lösungen, die jedem zugänglich machen, was sonst nur für wenige möglich ist.

DIN 18040 verlangt klare Zahlen: Türbreiten, müssen mindestens 90 cm betragen, ideal sind 95 cm – sonst klemmt der Rollstuhl oder der Rollator. Schwellen, dürfen maximal 2 cm hoch sein – und nur, wenn sie flach abgerundet sind. Ein 5 cm hoher Übergang zwischen Bad und Flur? Das ist kein Design-Feature, das ist ein Stolperfall. Und wer denkt, ein Hänge-WC reicht für Barrierefreiheit, irrt: Es braucht seitliche Haltegriffe, einen freien Bewegungsraum von 1,50 x 1,50 Metern und einen Boden, der nicht rutschig ist – auch wenn er edel aussieht.

Die meisten Menschen denken, Barrierefreiheit sei nur was für Senioren. Doch DIN 18040 gilt für alle: für Eltern mit Kinderwagen, für Menschen mit vorübergehender Verletzung, für Menschen mit Gleichgewichtsproblemen. Und wer die Norm jetzt einhält, spart später Tausende Euro – denn eine spätere Nachrüstung kostet doppelt so viel wie eine gute Planung von Anfang an. Die KfW fördert Maßnahmen nach DIN 18040 mit bis zu 20 % Zuschuss – wenn Sie den Sanierungsfahrplan richtig nutzen.

In der Sammlung unten finden Sie konkrete Lösungen: Wie Sie Türen aus Kork und Holz so gestalten, dass sie nicht nur barrierefrei, sondern auch wärmedämmend und langlebig sind. Wie Sie Schwellen ganz ohne Aufbau eliminieren. Wie Sie Badezimmer so planen, dass sie nicht nur den Normen entsprechen, sondern auch schön aussehen. Und warum viele Sanierungen scheitern – nicht wegen der Technik, sondern wegen falscher Annahmen über Platz und Bewegung.

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